„Ist ok, Schatz!“

Über die transformierende Kraft des Annehmens

In meinem letzten Podcästchen spreche ich darüber, dass sich Fehler zu Helfern wandeln können. Das größte Hindernis dazu ist jedoch oft die Abwehr, mit der wir auf Fehler und vor allem die damit einhergehenden (Selbst-)Bewertungen reagieren.

Bild von John Hain auf Pixabay

Heute zum Beispiel ist mir ein kleiner – monetär wirksamer – Fehler unterlaufen: Eine junge Frau nahm erstmals an meinem Yin-Yoga-Unterricht teil. Zum Abschluss der Stunde war es etwas chaotisch – mit dem Ergebnis, dass ich vergaß, ihr die Teilnahme in Rechnung zu stellen. Sie ging, ohne zu bezahlen.

Nachdem es mir aufgefallen war, verschaffte eine innere Stimme sich Gehör: „Oh mann! Wie konnte dir das denn schon wieder passieren?????“.
Können Sie den vorwurfsvollen Ton auch hören?

Eine typische Variante, darauf zu reagieren, ist (vor allem bei Frauen): Diesen inneren Kommentar wieder und wieder zu hören. Sich innerlich zu winden bei dem Versuch, ihm auszuweichen. Verzweifelt nach Antworten zu suchen. Und dabei mehr und mehr zu schrumpfen, weil keine der Antworten befriedigt, und schließlich mit einzustimmen in die vernichtende Bewertung: „Ja, wie konnte ich nur? Wie bescheuert ist das denn? Man könnte glatt meinen, das Geld würde auf Bäumen wachsen!“ Und so weiter, und so fort.

Oder … (!)

… es käme eine Reaktion, wie meine frühere Freundin M. sie häufig an den Tag legte:

Ich höre noch, wie sie „Ist ok, Schatz!“ zu mir sagte, wenn ich ihr wieder einmal meinen Frust (oder wie hier eine Verfehlung) verbal vor die Füße warf.  

Veränderung geschieht,
wenn alles so sein darf,
wie es ist.

Auch wenn ich bemerkte, dass mir ihre Reaktion gut tat, verstand ich das Wirk-Prinzip dahinter erst sehr viel später: Mit „Ist ok, Schatz!“ erlaubte sie (mir), das eine Situation so war, wie sie war. Sie erlaubte mir, zu empfinden, wie ich es tat. Zu denken, was ich dachte. Alles durfte so sein, wie es war. Einfach so. Ohne Widerstand, ohne Veränderungsaufforderung, kritikfrei, ohne Perspektivwechsel, ohne irgendeine Anforderung. Es durfte sein. Ich durfte sein. Und ich war nicht allein. Ich hatte eine Verbündete. Einfach so.

Und genau damit veränderte sie meine Situation.

Denn nun entspannte ich mich. Ich konnte durchatmen. Dies wieder bewirkte, dass auch meine Stimmung sich veränderte, und oft genug das beherrschende Thema gleich mit. Ganz einfach.

Und, wie ich heute weiß: Natürlich.

Heute weiß ich, dass in dem Moment, in dem Muskelspannungen sich lösen können (weil eine Abwehr nicht länger benötigt wird) und der Atem frei fließen kann, kann auch die aufgestaute, wortwörtlich ausgebremste Energie im Körper wieder frei fließen. Und diese Energie wird dann ganz automatisch von unserem Geist, in unserem Gehirn, auf Grundlage unserer Erfahrungen oder in einem kreativen Prozess, für eine Lösung des Problems eingesetzt*.

Heute gehört es zu meinem Arbeitsalltag, diesen Mechanismus zu fördern, ihn anderen zu vermitteln und ich liebe es, ihn zu beobachten.

Kehren wir zurück zu den Fehlern und ihrem Helferpotenzial:
Wenn wir also (durch einen unterstützenden, wohlwollenden Teil in uns selbst oder mit Unterstützung von Freunden oder Profis) akzeptieren können, dass wir einen Fehler gemacht haben („Ist ok, Schatz!“) – oder auch, dass wir mit uns schimpfen, weil wir einen Fehler gemacht haben – dann können wir kurz darauf in der Regel einen Schritt weiter gehen.

Dann können wir uns fragen: „Was mache ich jetzt damit?“.
In den Antworten finden wir vermutlich eine Strategie, die uns hilft, in Zukunft anders mit ähnlichen Situationen umzugehen.

Und: Voilà – aus einem Fehler… wurde ein Helfer.

*Manchmal heißt die Lösung, jemand anderen zu fragen, der hoffentlich mehr von der Lösung dieses Problems versteht, als wir selbst.

Podcästchen: Gewinn durch Verlust

Irgendwo habe ich gelesen, dass es keinen Gewinn geben könne, wo kein Verlust entstehen könnte.
Und manchmal ergibt sich aus einem Verlust unerwartet ein Gewinn.
So wie in meiner kleinen Geschichte:

Und welche Erfahrung haben Sie/hast du mit einem Gewinn aus einem Verlust?
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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Do more of what makes you happy!

In meinem Wohnzimmer hängt dieser Spruch – „do more of what makes you happy“ – aus Holz gefertigt. In Aufstellungen, die ich für mich mache, drehen sich immer wieder verschiedene „Personen“ und Anteile zu diesem Impulsgeber um.

Dabei stellt sich die Frage: Was macht glücklich?

Was macht Sie glücklich? Wissen Sie, was Sie glücklich macht?

Oder glauben Sie nur, es zu wissen?

Zu Beginn meines Lebens auf der Suche nach mir* versuchte ich mich an vertrauten Größen:
Energiearbeit, ein Malkursus, Verabredungen. Später kaufte ich ein Saxophon und nahm Unterricht, probierte mich an Gitarrenunterricht, belegte einen Salsakurs und anderes mehr. Nichts davon begann ich aus echter Lust auf die Aktivität. Es waren eher Versuche, etwas in Bewegung zu setzen.

Tatsächlich war ich auf der Suche nach Kontakt. Doch meistens interessierten mich die Menschen, denen ich begegnete, nur wenig. Ich fand mich kaum auf einer Wellenlänge mit ihnen. Aus dieser Zeit sind nur wenige Kontakte geblieben…

Erst als ich eine Entscheidung traf, die mir so viel Angst machte, dass ich einige Wochen lang nachts mit Panikattacken aufwachte – nach Bremen zurückzukehren – konnte ich bald nach der Umsetzung feststellen: Es war besser, hier zu sein – als nicht. Und für den Anfang reichte mir das!

In dieser Entscheidung steckten mein Herz und meine Sehnsucht. Nach Hause zurückkehren. Für meine Begriffe hatte ich viel zu verlieren, als ich sie traf – Hoffnung auf Zugehörigkeit. Denn wichtige alte Kontakte, an die ich hätte anknüpfen können, gab es nicht mehr.

Ich habe gewonnen!

Heute – nach ein paar weiteren Entscheidungen, die immer wieder einen ordentlichen Herzensanteil hatten und im Vorfeld durchaus mit Bammel einhergingen – habe ich einen größeren Freundeskreis als je zuvor! Auch beruflich bin ich auf meinem Weg, schon lange, obwohl manche ihn als unstet betrachten. Tatsächlich hat er sehr viel Konsistenz und für meine Entwicklung stimmige Schritte. Und beides hängt für mich eng zusammen – Beruf und Verbindungen. Aktuell rechne ich mit weiteren Verbesserungen.

Die Moral von der Geschicht?

  • Kopfentscheidungen machen (eher) nicht glücklich.
  • Entscheidungen, die das Potenzial haben, glücklich zu machen, können eine gehörige Portion Angst mit sich bringen. Vielleicht ist sogar gerade die Angst, trotz der man etwas wagt (!!!), ein wesentlicher Richtungsweiser – denn wo es etwas zu gewinnen gibt, gibt es vermutlich auch etwas zu verlieren.
  • Gleichzeitig ist es enorm hilfreich, sich auf den Teil zu konzentrieren, der ersehnt wird. Das mindert die Angst und motiviert zur Aktivität.

Vielleicht gibt es auch Menschen, die so klar mit ihrem Herzen verbunden sind und so sehr im Vertrauen, dass sie keine Angst, sondern nur Freude empfinden, wenn sie ihrem Herzen folgen. Aber ich stelle einmal in Frage, dass diese einen Blog wie meinen lesen 😉.

*Übrigens auch eine Form der Beziehung! Und zwar eine sehr wichtige!

Trauer einfach gemacht

Als meine Oma starb, ging einer der wertvollsten Menschen aus meinem Leben.

Natürlich (?) war ich traurig. Natürlich (?) habe ich geweint. Noch heute kommt es vor, dass ich an sie denke, eine Schnute ziehe und ein kindlicher Teil sagt: „Das ist doch blöd!“. „Das“ meint, dass sie nicht mehr da ist. Ein Anflug von Bedauern und vermissen. Zum Beispiel ihre megaweichen, dauergewellten Haare. Ihre weiche Haut. Ihre warmen Umarmungen. Ihr Haus. Ihr Dorf.
Meine Oma war eine Kuscheloma.

Ich hatte mir gewünscht, dass meine Kinder sie kennenlernen. Weil sie mir eine tolle Oma war.
Ihr Kommentar?
„Bis du Kinder bekommst, bin ich längst nicht mehr da!“
Das nahm ich ihr übel!

Ich war nicht wichtig genug, als dass sie leben würde… So sah ich es.

Mit der Trauer ist es, wie mit allen Gefühlen: Kommt sie EIN-fach, ist sie.
Genau das. Sie ist, wie sie ist. EIN-fach.
Und alles, was einfach ist, ist weniger schwer.
Weniger schwer, als wenn es verworren, verwickelt, vermischt ist.
Alles, was einfach ist, darf sein.
Alles, was einfach ist, damit lässt sich – eben einfach – umgehen. In eine Richtung. Auf eine Art. Und das macht es leichter.
Nicht unbedingt leicht.
Aber leichter.
Oft steckt sogar Kraft dahinter oder darin, und kann wie ein Geschenk wirken.
Einfach gefühlt und einfach gelebt, gehen Gefühle vorbei, und anschließend ist da wieder Platz und Kraft für das, was eben anschließend da ist und/oder ansteht.

Da ich mich von meiner Oma verabschieden konnte – da ich wußte, dass sie sterben würde – und auch wußte, dass sie „die Nase voll hatte“ – war die Tatsache, dass sie bald sterben würden, als es absehbar wurde und als sie schließlich gestorben war, relativ einfach.

Vorher jedoch – war ich stinkig. Persönlich verletzt, enttäuscht – und nicht bereit, sie gehen zu lassen!

Ich hatte Glück.
Ich konnte den Knoten lösen, bevor sie starb.

Es muss etwa ein Jahr zuvor gewesen sein, als ich begann, meinen Frust und meine Enttäuschungen in Briefe zu stecken. Briefe an jene, die mich frustriert und enttäuscht hatten. Jedes Mal, wenn ein Thema mich umtrieb, begann ich, dies in einen „Brief“ an den „Auslöser“ zu fassen.

Das eindrücklichste Erlebnis* hatte ich mit dem Sterben meiner Oma.

Ich schrieb ihr, dass ich sie liebe. Wie wichtig sie mir sei. Das sie mir eine tolle Oma gewesen war!
Wenn ich als Kind bei ihr geschlafen hatte, hatte der Tag mit einer Runde kuscheln ab 9 Uhr begonnen. (Davor weigerte sie sich, wach zu werden!)
Abends vorm Fernseher hatte ich ihr die Haare gebürstet oder sie mir die Beine gekrault.
Ihre Umarmungen waren nah und kuschelig gewesen.
Sie war sehr klar und fair ihren Enkelkindern gegenüber. So bekam z.B. jede(r) bis zum 18. Geburtstag einen gewissen Geldbetrag. Danach nicht mehr. Punkt.
Man wußte, woran man bei ihr war.
Ich fand das gut.
All das schrieb ich ihr.

Und dann kam in etwa dies:
„Du warst mir eine so gute Oma, dass ich mir nichts schöneres vorstellen kann, als dass meine Kinder dich kennenlernen. Und es ist dir egal!
Das nehme ich dir übel.“

Da ich begann zu weinen.

Ich weinte,
bis ich
nicht mehr weinte.
Und es war in Ordnung.

Ich las den Text mehrmals. Und jedes Mal steigerte sich mit den Zeilen der Schmerz bis zu dieser Stelle, wo sich die gefühlte Zurückweisung in Tränen und Schluchzen Bahn brach.

Nach einer Weile jedoch hörte der größte Kummer auf.
Ich las die Zeilen wieder, und ich stimmte jeder einzelnen zu. Dies alles war meine Wahrheit. Klar und echt.
Die Aussicht, dass meine Oma gehen wollte und bald gehen würde – es war damals schon abzusehen – blieb mit Bedauern um den Abschied behaftet.
Doch in mir hatte sich etwas geändert.

Ich änderte den Satz „Und das nehme ich dir übel“ in „Das nahm ich dir bis jetzt übel. Aber wenn du gehen möchtest, dann ist es jetzt für mich ok. Dann bin ich bereit, dich gehen zu lassen!“.

Und es war wahr.

Als es schließlich soweit war, da habe ich sehr geweint. Ich hatte sie gerade noch einmal besucht. Ich sehe mich noch, wie ich gemeinsam mit meiner Mutter auf dem Parkplatz stehe. Weinend. Wissend, dass es das letzte Mal gewesen sein würde.
Aber es war einfach. Ich weinte, bis ich nicht mehr weinte. Und dann fuhr ich.

Bei der Trauerfeier – weinte ich. Und lachte ich. Und es war in Ordnung.

Als ich nach 11 Jahren (1,5 Jahre später) wieder eine eigene Wohnung bezog, dachte ich:
‚So. Jetzt noch Oma anrufen, und dann bin ich angekommen!‘.
Doch dann fiel mir ein, dass Oma nicht mehr da ist.
Mist.
Ein Gedanke.
Eine Reaktion.
Bedauern.
Aber kein Schmerz. Kein Kummer. Kein Groll. Einfach: Mist.

Heute ist mir meine Oma nicht mehr so nah. Es ist soviel Leben passiert seither, indem sie kein Teil mehr war, dass ihr Platz in den alten Erinnerungen ist. Manchmal – sehr selten mittlerweile – grüße ich sie unvermittelt, dann ist sie eben doch für einen Augenblick ganz nah. Und ich genieße es. Schön, dass sie war. Und vielleicht ist sie ja irgendwie sogar noch. So fühlt es sich zumindeste für mich an. Als hätte sie mal eben bei mir vorbeigeschaut.

Ein Hauch von Bedauern kann dann aufkommen. Einen Atemzug lang, vielleicht zwei. Ich atme es ein, und ich atme es aus. Kurz, ganz automatisch und völlig in Ordnung. Schließlich ist das Leben ohne sie. Das ist blöd.  

Aber es ist einfach. Und vergeht. Ganz einfach.

*Ich habe seither viele, viele Male und Themen auf diese oder ähnliche Art behandelt. Dabei habe ich wieder und wieder erlebt, wie befreiend es wirkt, Unausgesprochenes zu formulieren und Verworrenes zu klären. Und es waren tiefergehende Themen dabei als diese Verletzung, von der ich hier schreibe – aber dies war die erste für mich so deutlich wirksame Erfahrung damit.

Brainspotting – Spritzenphobie adé!

Im Alter von 9 Jahren musste mir vom Kieferchirurgen ein überzähliger Zahn herausoperiert werden.
Als die zahnmedizinische Fachangestellte die aufgezogene Spritze über mich hinweg an den Arzt übergeben wollte, flog mein Arm nach oben – und die Spritze in hohem Bogen durch den Raum.
Ein purer Reflex!
Spritzen machen mir einfach großen Stress.
Der Kieferchirurg schimpfte mit mir. Mein Vater schimpfte mit dem Kieferchirurgen und dessen Mitarbeiterin. Danach ging alles seinen Gang.

Nur die Angst vor Spritzen hat sich nicht verändert.
Trotz vieler Anläufe mit versuchter Tapferkeit ist es klüger, dass ich mich hinlege, wenn mich jemand pieksen will. Sämtliche Versuche, mir bewußt zu machen, dass der Einstich in keinem Verhältnis zu meiner Angst steht, scheiterten bisher kläglich. Ich weiß, wie ich mich ablenken oder nach und nach runterregeln kann. Es geht schon. Immer mit einigem Aufstand. Nur – weg… ging die Angst bisher trotzdem nicht!

Ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Etwa 3 Prozent der Menschen in Deutschland haben mit mehr oder weniger starker Angst vor Nadeln zu tun. Wie auch ich, können viele mit allerlei Tricks lernen, ihr Angst zu kontrollieren. Doch Angst-Kontrolle ist nicht das Gleiche, wie angstfrei zu sein. Kontrolle muss ich immer wieder ausüben. Angstfreiheit – ließe mich einfach entspannt bleiben. Ich will die Freiheit!

Spritzenphobie ist keine Kopfsache. Die Angst steckt in den Knochen, der Körper macht Alarm, er verkrampft, teilweise bis in die Gefäße. Die Anspannung kann Übelkeit bis hin zum Erbrechen verursachen, oder Ohnmacht. In der Regel wissen die Betroffenen, dass ihre Angst der Sache nicht angemessen ist. Helfen tut dieses Wissen nicht.

Oft war selbst die angstauslösende Situation objektiv „nur halb so schlimm“. Und auch wenn bei Einigen schlimme und wiederholte Erfahrungen mit Nadeln die Angst verursacht haben, sind es viel häufiger objektiv betrachtet harmlose Erlebnisse, die der Mensch jedoch als kleines Kind nicht einsortieren und verstehen konnte.
Manchmal entspringt die spätere Angst sogar einfach nur der Beobachtung eines spritzenphobischen Erwachsenen. In diesen Fällen ist sie am Modell gelernt. Eigentlich ist dies ein genialer Mechanismus – aber manchmal eben nicht.

Zum Glück lässt sich diese Phobie in den meisten Fällen ganz gut behandeln.
Viele schwören auf Verhaltenstherapeutische Techniken. Ich nicht. Denn dann hätte ich längst keine Angst mehr.
Andere lassen sich durch Hypnose mit Entspannung und Suggestionen helfen. Auch diese hat gute Erfolgsquoten, habe ich gehört.

Ich selbst habe auf Brainspotting gesetzt. Nachdem ich die Technik vor einiger Zeit kennengelernt habe und sie mich sofort theoretisch und praktisch überzeugt hat, ist sie mein aktuelles Lieblingswerkzeug geworden. Brainspotting kommt ohne Fremddeutung oder Input aus. Es arbeitet mit dem, was in der Person selbst ist. Und ich habe es erfolgreich bei meiner Spritzenphobie angewendet.

Brainspotting regt Verarbeitungsprozesse im Gehirn an, indem die eigenen, im Körper entstehenden Empfindungen und Reaktionen durch die Blickrichtung der Augen beeinflusst werden.
Dazu ruft man sich zuerst die zu bearbeitende Situation ins Gedächtnis. Ich stellte mir also vor, mir solle gleich eine Impfung verabreicht werden. Als Reaktion zog sich erst etwas in meinem Bauch zusammen, dann verschoben sich die Empfindungen rasch direkt hinein ins Rückenmark.

Durch die Blickrichtung werden die Empfindungen und Reaktionen verstärkt oder abgeschwächt. So können sie im sicheren Rahmen durchgearbeitet werden und sich abreagieren.

Da viele Menschen mit ihren Emotionen und dazugehörigen Körperreaktionen nicht so vertraut sind, ist es in der Regel sinnvoll, dies durch eine*n Therapeuten/Therapeutin anleiten und begleiten zu lassen. Zum Beispiel durch mich.

Erfahrungen und Erinnerungen können sich zeigen und ganz nach dem eigenen Verständnis neu miteinander in Verbindung gebracht werden. Ich selbst hatte keine inneren Bilder. Nur die Empfindungen.

Irgendwann beruhigt sich der Ablauf.

Und genau so war es – erst dachte ich noch „Holla, wann hört das denn auf?“, im nächsten Moment ließen die Körperreaktionen deutlich nach. Immer wieder rief ich mir die Einstiegsvorstellung ins Gedächtnis – aber die Reaktion wurde nicht mehr so stark und ließ weiter nach. Anfangs wurde es immer leichter bei der Vorstellung des Desinfektionstupfers, der mir näher kam. Dann auch bei dem Bild der Nadel.

Irgendwann atmete ich einmal tief durch und war mir sicher: Wegzuschauen würde ausreichen, um gut durch die Impfung zu kommen. Für totale Freiheit von jeglicher Anspannung würde ich mir später noch einmal Zeit nehmen. Das war mir gerade nicht so wichtig.

Die Theorie konnte ich wenig später und sehr unerwartet in der Praxis meines Hausarztes überprüfen.

Der Tupfer? Null problemo!
Die Nadel? Ich überlegte noch, ob das da gerade ein Pieks gewesen war, oder ob er noch käme – da war es schon vorbei.
Und ja, ich hatte weggesehen.
Aber: Keine Anspannung. Keine Kreislaufprobleme. Und schon gar kein Umkippen.

Mein Fazit: Ich liebe Brainspotting. Es ist einfach genial. Und wirkt nicht nur bei Spritzenphobie. Wenn Sie es auch ausprobieren oder als therapeutische Intervention nutzen wollen, rufen Sie mich gern an!

Aus purer Überzeugung: Walk & Talk

Natur ist gesund. Spätestens jetzt zu Corona-Zeiten spüren wir, wie gut die Natur uns tut! Endlich raus aus der Enge der eigenen vier Wände – selbst ein großes Haus fühlt sich irgendwann zu klein an, wenn sich das Leben nur noch dort abspielt! Ganz zu schweigen von einer Wohnung in der Stadt…

Dabei ist es längst wissenschaftlich nachgewiesen, das der Aufenthalt im Grünen uns nicht nur durch die Bewegung körperlich gut tut, sondern uns auch psychisch beruhigt. Aggressionen und Ärger werden besänftigt, Stress abgebaut, Ängste und Schmerzen können weniger werden, sogar die Konzentration steigt*. Und: „Je mehr Grün – also pflanzliches Grün – wir betrachten, umso weniger Stresshormone sind im Blut messbar“**.

Mir selbst war das (mehr oder weniger) schon als Jugendlicher klar – damals noch ganz ohne Studium oder Kenntnis irgendwelcher wissenschaftlichen Forschung.

Als Kind war ich häufig zu Fuß unterwegs. Wohin ich auch wollte, immer ging es am Waldrand entlang, teilweise auch am See, denn mit meiner Familie lebte ich in einem Feriendorf – abseits von den eigentlichen Dörfern der Gemeinde. Abgesehen von der Entfernung zur Schule oder meinen Freunden fand ich das auch gut so. Ich liebte den weiten Blick über die Täler und Hügel***, das zarte Grün und den Duft von Frühling, wenn die ersten Sträucher erblühten oder von Sommerregen. Im Herbst waren es die herrlich bunten Farben der Buchen-Misch-Wälder, die noch heute ein Gefühl von Weite und Freude in mir wecken können, und der modrige Geruch aus den Nadelwald-Bereichen, gemischt mit jenem von Pilzen…

(Den Winter mit seinen glatten Straßen mochte ich nicht so gerne).

Die Sache mit Walk & Talk entdeckte ich später, als ich mit einem Jungen zusammen war, dessen Zimmer lediglich zum Schlafen gedacht war. Sein Leben – und somit ein beachtlicher Teil unsere Verabredungen – spielten sich im Wohnzimmer und der Küche seiner Familie ab. Also gingen wir spazieren. – Wir gingen wirklich viel spazieren!

Dabei lernte ich, dass meine Gedanken – mehr als im Sitzen – „gerade aus“ liefen; ich sprang weniger in dem, was ich erzählte und unsere Gespräche waren „im Fluß“.

Natürlich hat mich das geprägt. Noch heute gehe ich gern (mit anderen) spazieren.

Stellt sich da noch die Frage, wieso ich eine Beratung im Gehen anbiete? Was auch immer passiert – es tut auf jeden Fall gut!

*https://www.die-gruene-stadt.de/gesundes-gruen.pdfx, am 11.04.21

**Prof. Harald Braem in Terra X – Die Magie der Farben, Teil 1

***Die Erinnerung nutze ich gern als „Augenentspannungsübung“ – mit geschlossenen Augen stelle ich mir vor, in die Ferne zu blicken, erinnere mich an die vertrauten Formen und Farben… Oft spüre ich die Entspannung bis in den Nacken, die Schultern und den Rücken hinein, bis in den ganzen Körper.

Grüße von Frank

Es wäre so etwas wie ein perfekter Osterpost gewesen – doch seit jeher hinke ich der Zeit ein wenig hinterher…

Frank war mein erster Freund. Damals war ich 13 Jahre alt, er 14. Für unser Alter blieben wir recht lange zusammen – fast ein Jahr. Anschließend gab es ein paar Kapriolen, die damit endeten, dass er mich zum Ende eines 2. Versuchs gegen eine meiner besten Freundinnen austauschte. Wenige Jahre später verließ ich meine alte Heimat – doch längst hatten sich die Wogen geglättet, und Frank blieb über die Jahre in meinem Herzen. „Frankie“, so nenne ich ihn längst in Gedanken, zauberte mir beständig ein Lächeln ins Gesicht. Seit meiner Jugend denke ich an jedem 27. Dezember an seinen Geburtstag und gratuliere ihm im Geiste.

Vor etwas über einem Jahr starb er ganz unerwartet. Ich erfuhr an meinem Geburtstag, wenige Tage später, davon. Soweit ich weiß, war sein plötzlicher Tod ein Schock für viele in der Gemeinde, in der er aktiv und integriert gelebt hatte. Beerdigt wurde er – wohl aufgrund seiner Wahlreligion – weit entfernt und ohne Beteiligungsmöglichkeit für jene, die mit ihm aufgewachsen waren.

Nun hatte ich ein beeindruckendes Erlebnis, und ich möchte es teilen – vielleicht kann dieser „Gruß von Frank“ auch andere Herzen berühren.

Seit fast einem Jahr lasse ich mich durch eine Supervisorin/Therapeutin unterstützen. Sie arbeitet mit Aufstellungen auf der individuellen Ebene, und diese lassen eine tiefe Emotionsarbeit und Einsichten zu, die über andere Wege sehr viel schwieriger zu erreichen sind.

Anfang März ging es in meiner Aufstellungsarbeit letztlich um Freiheit im Tun. Die ganze Zeit über geht es schon darum – fließen zu lassen, was in mir steckt, ohne mir selbst im Weg zu stehen. Fließen zu lassen, was mein Gegenüber braucht, ohne einer bestimmten Schule zu folgen. Frei zu sein von Zwängen, und doch produktiv, kreativ, Eingebungen folgend. Ehrlich zu sein und authenthisch, integer und konsequent, basierend auf Klarheit, Ausgerichtetsein und mit Freude. Meine Sorge, die mich zu diesem Termin getrieben hatte: Nicht genug in mir zu finden, um eine Kontinuität an den Tag zu legen, die nichts mit eiserner Disziplin oder leeren Routinen zu tun hat.

Nicht zum ersten Mal in einer Aufstellung fand ich mich im Angesicht des Totenreichs wieder – es ist mir nicht unheimlich. Ganz im Gegenteil: In einer mir vertrauten, undurchdringlichen Schwärze fand ich lange Zeit Ruhe, Erholung und Kraft! Meine Prozess-Begleiterin fragte mich, ob ich mir die ursprüngliche Erfahrung ansehen wolle, die mich dem Tod so nahe gebracht hatte. Ich wollte.*
Wenig später fand ich mich wieder bei der Aussage: „Ich könnte sterben, so scheiße ist das!“ Dann fühlte sich mein Körper an, als wolle er sich übergeben.

Plötzlich stieg mir ein Geruch in die Nase. Ich griff nach meinem üppigen Halstuch, und steckte meine Nase hinein. Es roch – nach Frank!

Ich schaute verblüfft und freudig überrascht auf! Dann steckte ich meine Nase wieder in das Tuch: Immer noch! Es roch nach Frank! Ich schnupperte in die eine Richtung und in die andere – es roch alles nach Frank! Ein sommerlich-süßer, schwerer Duft – ein Geruch, den ich seit meiner Jugend niemals vergessen habe. Er war sehr speziell. Ich habe ihn geliebt!

Katja Dikushina bot an, Frank in die Aufstellung** aufzunehmen, um zu erspüren, welche Energie hier zu Wort kommen wolle. Und so teilte sie/Frank mir mit, er habe gehen müssen, um frei zu sein. Es wäre ihm nicht möglich gewesen, sich so mitzuteilen, wie er gewollt hätte, und zu leben, wonach er sich gesehnt hätte. Doch nun sei er frei und es ginge ihm gut. (Ich hingegen könnte im Leben die ersehnte Freiheit finden und leben.)
Ich habe noch gefragt, was es mit seiner Beisetzung auf sich gehabt hätte, und die Antwort war, dass diese angemessen gewesen sei.

Es mag dahin gestellt sein, ob die Nachricht von Frank eine realitätsnahe Wahrheit enthält, die Franks Empfinden zu Lebzeiten entspricht. Ich weiß es nicht. Das müssen Menschen beurteilen, die ihn wirklich gut kannten und vielleicht etwas über seine Sehnsüchte wissen. Doch vielleicht ist ja etwas dran – und deswegen wollte ich es teilen. Möge es jene erreichen, denen es vielleicht ein Trost ist.

P.S. Am Ende unseres „Gespräches“ steckte ich meine Nase wieder in den Schal. Er roch einfach nur noch nach mir.
P.P.S. Seit der Aufstellung bin ich meinem Ziel auch wieder einen immensen Schritt näher gekommen!

*Dies ist eine andere Geschichte – die ausnahmsweise nicht weiter erzählt werden wird.

**In die Aufstellungsarbeit werden häufig Verstorbene oder auch abstrakte Energien aufgenommen – die Informationen, die sich so gewinnen lassen, haben oft sehr hohe Wahrheitsgehalte und verblüffende Effekte auf bestehende Systeme und lebende Menschen. Dies genauer zu beleuchten, würde hier jedoch viel zu weit führen und wird an vielen anderen Stellen erläutert.
Wobei: Wirklich verständlich wird dies nur in der konkreten Erfahrung.

Zweiflerin? Zweifelsfrei!

Sehr geehrte Frau Hirsch,

ich hab da mal eine Frage. Haben Sie eigentlich auch Zweifel? Ich meine, Sie sind ja Psychologin und so. Gibt es da auch noch Sachen, die schwer für Sie sind? Ich weiß so oft nicht, was ich machen soll und meine Familie sagt was anderes als meine Betreuerin.

Hochachtungsvoll,
Emircan

Foto: pexels, by pixabay

Hallo Emircan,

um es direkt zu sagen: Ja, ich habe auch Zweifel. Wann immer das Leben mich vor eine Wahl stellt, muss ich genauso wie Du eine Entscheidung treffen.

Manchmal ist das leicht. Meistens habe ich dann schon über dieses Thema nachgedacht und/oder mit Freunden gesprochen. Oft habe ich eine ähnliche Entscheidung schon einmal getroffen, und ich weiß, was mir daran wichtig ist und wie ich es bekomme.

Pro- und
Contra-Liste

Manchmal ist das gar nicht leicht. Dann habe ich die Arbeit noch vor mir, von der ich auch aus meinem Studium und aus dem Leben insgesamt weiß: Verschiedene Wege können mir helfen. Leider gibt es nicht DIE EINE Technik, die absolute Klarheit bringt. Oft sind es eher mehrere Ansätze, die miteinander kombiniert den richtigen Weg zeigen.

Manchmal hilft eine Pro-und-Contra-Liste (Was ist gut daran? Was gefällt mir nicht/was geht nicht?).

Von Herzen
jammern, meckern,
hadern!

Manchmal muss ich ausgiebig jammern, meckern und hadern, bevor ich durch all die lauten Widerstände („ich will (nicht)/ich kann nicht/man sollte/es wird erwartet, dass…./es kann nicht sein…“) zu dem komme, was mir wirklich wichtig ist. Dann versuche ich, aus einer übergeordneten Ebene auf das Jammern, Meckern und Hadern zu schauen. Dabei hilft mir oft mein Tagebuch, weil ich dann alles noch einmal nachlesen kann.

Mit Freunden
reden.
Oder
jemandem,
der Ahnung hat

Manchmal können hier auch Freunde helfen. Oft merke ich jedoch, dass ich sie daran erinnern muss, erst einmal keine Lösungen zu präsentieren, sondern mir zuzuhören und zu versuchen, mich zu verstehen. Die Lösungen sind zwar oft sehr logisch, aber mein innerer Widerstand lässt noch nicht zu, diese Lösungen umzusetzen. Deswegen geht es erst einmal darum, dass ich unsicher sein darf, oder wütend oder traurig oder was auch immer. Es geht darum, dass ich (mich) fühlen darf, wie ich (mich) fühle, ohne das jemand versucht, das wegzumachen oder mir auszureden. Wenn das klar ist, dann kann es weitergehen (*weiter unten findest du ein Beispiel).

Manchmal kommt es auch vor, dass ich mich mit einer Sache nicht auskenne. Dann brauche ich den Rat von jemandem, der sich eben besser auskennt und der mir hilft, das Passende und das Nicht-Passende auseinanderzuhalten. Da kann es auch sein, dass Freunde oder Eltern nicht die richtigen Ansprechpartner sind, weil sie selbst keine Ahnung haben oder Vorstellungen, die nicht zu mir passen.

Bei deiner Frage habe ich den Eindruck, dass es im Grunde darum geht, wie du gute Entscheidungen für dich treffen kannst. Wenn also Deine Eltern dir sagen, was du tun sollst, und deine Betreuerin etwas anderes sagt, dann musst du ja für dich entscheiden, wessen Rat du folgen willst oder solltest. Da stellt sich für mich die Frage: Wessen Entscheidungen oder Vorschläge haben sich bisher so entwickelt, dass es dir hinterher möglichst gut ging?

Dafür kannst du dich an verschiedene Situationen und Entscheidungen erinnern. Am besten schriftlich, vielleicht in Form einer Tabelle:

Worum genau ging es?Auf wen hast du gehört? Wie hast du dich verhalten?Wie ist die Situation ausgegangen? Gut? Schlecht?Was genau war daran gut?Was genau war daran schlecht?

Ich glaube, es würde dir helfen, wenn du jemanden an deiner Seite hast, der wirklich nur will, dass es dir gut geht. Vielleicht kannst du diese Erinnerungsarbeit mit deiner Betreuerin zusammen machen?

Vielleicht findest du so heraus, wessen Vorschlag du eher vertrauen kannst. Vielleicht fallen dir mit der Zeit Sachen auf, die du selbst besonders wichtig findest, und auf die du bei der Entscheidung achten willst. So kommst du dann dahin, dass Entscheidungen mehr und mehr deine eigenen sind.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute,
Katharina Hirsch

* Hier noch ein Beispiel:
Neulich ging es bei mir um die Entscheidung, ob ich eine Sache angehe, für die ich regelmäßig eine weitere Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren müsste. Ich jammerte: „Der Weg ist so lang! – Auf öffentliche Verkehrsmittel ist kein Verlass! – Ich hab dann so wenig Bewegung. – Ich bin viel weniger flexibel. – Das kostet mich so viel Zeit! – …“.

Ich fing dann an, mir selbst beim Jammern zuzuhören. Mit der Zeit merkte ich zwei Sachen:

1. Das waren durchaus beachtenswerte Argumente. Aber wenn ich den ganzen Aufwand wirklich nicht wollte, dann könnte ich doch auch einfach sagen: „Nö, mach ich nicht.“ (An diese Möglichkeit erinnerte mich ein Freund). Das tat ich aber nicht. Also gab es etwas, das mir wichtiger war! Was genau war dieses Positive, das ich mit dieser Entscheidung verband? Ich überlegte noch einmal, fand das, was mir so wichtig war und stellte mir ganz absichtlich diesen Teil genau vor. Dabei achtete ich auf meine (positiven) Gefühle, und meine Lust darauf wurde mir noch deutlicher.

2. Die ganzen Sachen, über die ich jammerte, betrafen meine Möglichkeit, selbstbestimmt zu agieren! Mir war schnell klar, dass mir genau das sehr wichtig ist (hier kenne ich mich sehr gut), und ich bestätigte mir selbst, dass das ok ist. Nun konnte ich überlegen: Wie könnte ich den Weg für mich nutzen, welche meiner Bedürfnisse könnte ich doch irgendwie währenddessen erfüllen? Ich fand meine Lösungen, und nun freue ich mich auf das, was kommt. Sogar ein bisschen auf die Wege 😉

Was war passiert?

Indem ich mir erlaubte, zu jammern, nahm ich mich und die Herausforderungen bei der Entscheidung ernst. Nachdem mir das gelungen war, konnte ich – zum Teil allein, zum Teil mit Freunden – verschiedene Ideen entwickeln, wie ich die „Probleme“ angehen kann. Einige dieser Lösungen waren schon vorher da gewesen, aber erst musste ich mich ernst nehmen. Danach war der Rest – kein Problem mehr!