Über mich

Ich bin Katharina Hirsch, Jahrgang 1974, und mittlerweile mit ganzem Herzen als Psychologin aktiv!
In meine Arbeit fließt alles ein, was in mir steckt. Dabei lache ich gern und oft, bin mit ganzer Aufmerksamkeit bei meinem Gegenüber und habe keine Angst vor tiefen Gefühlen – ganz im Gegenteil, denn Veränderung passiert, wenn Emotionen sein dürfen!

Vermutlich ist mein Hintergrund für Sie wichtig, also:
Ich bin Diplom-Psychologin und Heilpraktikerin für Psychotherapie, ausgebildet als systemisch orientierter Personal Coach, habe mehrere Jahre Anti-Stress-Techniken in einem Kurs vermittelt, unterrichte seit 2015 Yoga für Schwangere und seit 2018 Yin-Yoga, und bin außerdem ausgebildet zur Mediatorin mit GfK (Gewaltfreie Kommunikation) sowie zur Mimik-Resonanz-Trainerin.

Mein Weg war jedoch sehr kurvenreich: So habe ich Wirtschaftsabitur gemacht (fachlich eine komplette Fehlentscheidung für mich!) und eine Ausbildung zur Steuerfachgehilfin begonnen (noch falscher!). Über den Umweg, Innenarchitektur studieren zu wollen, ohne einen Studienplatz ergattern zu können, kam ich nach weiteren Stationen und Jahren (Sprachausbildung, Veranstaltungsmanagement, BWL-Fernstudium) schließlich zum Psychologiestudium an der Universität Bremen.
Und obwohl ich sehr wohl wußte, mit welcher Perspektive ich mich „meinen“ Themen nähern wollte, fand ich sie nur über Umwege: So war es die Serie „Lie to me“, welche auf dem Forschungsgebiet des Psychologen Paul Ekman (Basisemotionen und deren universelle Gesichtsausdrücke) basiert, durch die ich „meinen“ Zugang zum Lesen von Körpersprache fand, bei dem es um Einfühlungsvermögen geht, nicht um Selbstdarstellung.
Beim Yoga war es meine eigene Lust an Gymnastik, die über meine Diplomarbeit (Titel: Achtsamkeit und Yoga in der Depressionsbehandlung) und eine Neuorientierungsphase zur Yogalehrerinnen-Ausbildung führte. Im Yin-Yoga erlebte ich erstmals, aus der Erschöpfung heraus mit mehr Energie aus der Yogastunde zu kommen. Und auch hier ist es wieder jene Perspektive, die zu meiner Lebensanschauung passen: Achtsam, freundlich, respektierend zu agieren – weil alles, das so gern als „Ausrede“ bezeichnet wird, einen tieferliegenden Sinn birgt!

So ist es nur logisch, dass mein Menschenbild und Vorgehen sich in humanistischen Ansätzen wiederfindet: Der Klient, der Experte seiner selbst ist (nach Carl Rogers und der von ihm gelehrten personenzentrierten Gesprächshaltung), die der „Themenzentrierten Interaktion“ (Ruth Cohn) zugrunde liegende Perspektive „Störungen haben Vorrang“, und die systemische Perspektive: Wozu ist ein bestimmtes Verhalten gut – auch wenn es sich als Problem oder „Fehlverhalten“ tarnt?
In der Arbeit mit anderen, aber auch intensiv mit mir selbst, kommt viel körperorientiertes Spüren und Wahrnehmen zum Einsatz, dazu Techniken des Brainspotting sowie systemische Aufstellungen. Und dann, wenn es um schlichtes „Und wie mache ich das jetzt?“ geht, kommen auch ganz praktische Herangehensweisen (wie sie auch die Verhaltenstherapie nutzt) auf den Tisch.

Dass ich mich schließlich doch noch für die beratende, eher therapeutische Arbeit entschieden habe, liegt hieran: Eine für mich unglaublich schöne, wertvolle Situation ist es, wenn eine Person sich selbst (wieder) ein Stück näher kommt, etwas Wesentliches in sich selbst entdeckt, und ich dies begleiten und unterstützen darf! Dieser Moment der Erkenntnis, der (Selbst-)Annahme und die direkt darauf folgenden Entspannung… –
ein Wahnsinnsmoment!*

*So nennt es Channing Tatum als Leo Collins in „Für immer Liebe“: „Ein Wahnsinnsmoment, dessen Veränderungspotenzial Auswirkungen hat, die weit über das hinausgehen, was wir vorausahnen können.“