Meine Arbeitsweise*

Das empathische Gespräch:
Mit mir als Gegenüber können Sie Ihre verschiedensten Themen, Gedanken und Hintergründe besprechen. Einfach mal rauslassen. Immer wieder erlebe ich, dass meine Teilnehmer*innen und Klient*innen tief erstaunt sind, dass sie (bei mir) auf Akzeptanz und Verständnis stoßen, wenn sie es wagen, mir von ihren schambesetzten Themen zu erzählen. Diese Offenheit kann zu einer tieferen Auseinandersetzung und zum Freiwerden für neue Gedanken führen, was wir dann zusammen erkunden können. Auf jeden Fall wirken (meine) Akzeptanz und Verständnis auf Sie entlastend und bestärken das eigene So-Sein-Dürfen.

Selbsteinfühlung:
Das So-Sein-Dürfen im Angesicht eines Gegenübers kann getoppt werden: Durch So-Sein-Dürfen in sich selbst. Mit Selbsteinfühlung, Freundlichkeit und Annahme. Im eigenen Körper halten wir uns „im Zaum“, begrenzen uns, sind die Blockaden zu finden, die wir häufig in die Umgebung – also auf unsere Mitmenschen – projizieren. Durch Körperwahrnehmung, freundliches oder auch mal vorsichtiges Hinschauen und achtsamen Umgang damit können Körper und Geist in Bewegung kommen.

Aufstellungen:
Jegliche Form von Aufstellungsarbeit ermöglicht differenzierte Perspektiven auf ein Ausgangsthema. Sei es das „Innere Team“, bei dem sich verschiedene Persönlichkeitsanteile oder innere Stimmen individuell und im Raum positioniert mit ihren Beweggründen zeigen und ausdrücken können; seien es Kreativitäts- und Zielentwicklungsübungen wie die „Disney Methode“ oder individuelle Aufstellungen zu Konflikten, Situationen etc.

Als Stellvertreterin kann ich diese Aufgabe an vielen Stellen übernehmen, wodurch der/die Klient*in Anteile aus der Distanz beobachten kann und durch mich eine neutrale Wahrnehmung verschiedener, auch dritter, Perspektiven beobachten und anerkennen kann. Genauso können wir in einen Dialog eintreten und Dynamiken zu zweit erkunden. Sie haben also die Möglichkeit, Stimmungen und Einsichten von Außen als Zuschauer zu beobachten oder direkt selbst zu erspüren und zu erfahren.

Ich selbst liebe Aufstellungsarbeit, weil sie Dritt-Perspektiven über das eigene (Körper-)Erleben ungemein greifbar macht und als direkte Erfahrung die eigene Weltsicht erweitert. Dadurch entstehen Verständnis und oft auch Mitgefühl jenseits von Verurteilung.

Brainspotting:
Die Technik des Brainspotting erlaubt es auf unerwartete Weise, tiefer in den Kontakt zu einem Problemthema oder zu einer Betrachtung von Situationen einzusteigen. Hier erkundet der/die Klient*in eigene Erinnerungen und Assoziationen, die nur selten ohne Intervention zusammengebracht und beobachtet werden, im Körper gespreicherte Energien können in Bewegung kommen. Meine Aufgabe besteht hier vor allem im Halten des Prozesses und im Begleiten der Erkundungen, bei Bedarf aber auch im Anbieten zusätzlicher (Lösungs-)Ansätze innerhalb des Prozesses.

Zur Stärkung des positiven Lebensgefühls oder auch von Kreativität lässt es sich auch bevorzugt mit Ressourcen und der Verstärkungen positiver Aspekte arbeiten.

Sowohl Aufstellungsarbeit als auch Brainspotting ermöglichen spürbare Veränderungen in einzelnen oder wenigen Sitzungen. Gleichzeitig können sie als kürzere Elemente oder als wichtige Bausteine immer wieder auch in einer längerfristigen Zusammenarbeit ihre Anwendung finden.

*Es können auch andere Techniken und Methoden einfließen, aber diese hier entsprechen meiner Hauptausrichtung.

Bilder von John Hain auf Pixabay