Meine Arbeitsweise*

Es geht um Sie!

Im empathischen Gespräch:
Besprechen Sie Ihre verschiedensten Themen, Gedanken und Hintergründe mit mir als Gegenüber. Einfach mal rauslassen. Und manchmal selber staunen. Denn immer wieder passiert es, dass Klient*innen tief erstaunt sind, wenn sie auf Akzeptanz und Verständnis stoßen, nachdem sie es wagten, von ganz persönlichen Themen zu erzählen. Eine solche Offenheit kann zu einer tieferen Auseinandersetzung und zum Freiwerden für neue Gedanken führen, die wir dann zusammen erkunden können. Akzeptanz und Verständnis wirken einfach oft entlastend und bestärken das eigene So-Sein-Dürfen.

Sich in Sie selbst einfühlen – mit „somatischer Achtsamkeit“**:
In der Zusammenarbeit können Sie sich Zeit nehmen für Ihre Selbsteinfühlung – oder Stück für Stück lernen, sich selbst mehr zu begegnen. Denn das So-Sein-Dürfen im Angesicht eines Gegenübers kann getoppt werden: Durch So-Sein-Dürfen in sich selbst.
Tatsächlich ist es so, dass wir selbst uns im eigenen Körper „im Zaum“ halten, uns begrenzen, hier viele Blockaden zu finden sind, obwohl wir sie im Außen zu erleben meinen. Durch „somatische Achtsamkeit“, die Wahrnehmung und Beobachtung von Körperreaktionen, Gedanken, inneren Bildern etc., in Form von freundlichem oder vorsichtigem Hinschauen und -spüren können Gefühle und Gedanken in Bewegung kommen. Und ihr Leben vielleicht gleich mit.

Aufstellungen:
Aufstellungsarbeit ermöglicht Ihnen differenzierte Perspektiven auf ein Ausgangsthema. Sei es das „Innere Team“, bei dem sich verschiedene Persönlichkeitsanteile oder innere Stimmen individuell und im Raum positioniert mit ihren Beweggründen zeigen und ausdrücken können; seien es Kreativitäts- und Zielentwicklungsübungen wie die „Disney Methode“ oder individuelle Aufstellungen zu Konflikten, Situationen etc. Aufstellungen sind eine tolle Möglichkeit, Strukturen zu erkennen, Muster zu identifizieren oder Bewegungsvarianten auszuprobieren. Und manchmal auch tiefe Einblicke zu gewinnen.

Als Stellvertreterin kann ich diese Aufgabe an vielen Stellen übernehmen, wodurch der/die Klient*in Anteile aus der Distanz beobachten kann und durch mich eine neutrale Wahrnehmung verschiedener, auch dritter, Perspektiven beobachten und anerkennen kann. Genauso können wir in einen Dialog eintreten und Dynamiken zu zweit erkunden. Sie haben also die Möglichkeit, Stimmungen und Einsichten von Außen als Zuschauer zu beobachten oder direkt selbst zu erspüren und zu erfahren.

Ich selbst liebe Aufstellungsarbeit, weil sie Dritt-Perspektiven über das eigene (Körper-)Erleben ungemein greifbar macht und als direkte Erfahrung die eigene Weltsicht erweitert. Dadurch entstehen Verständnis und oft auch Mitgefühl jenseits von Verurteilung.

Brainspotting:
Die Technik des Brainspotting erlaubt es, ohne intellektuelle Analyse tiefer in den Kontakt zu einem Problemthema oder zu einer Betrachtung von Situationen einzusteigen. Durch die Blickrichtung aktiviert, erkundet der/die Klient*in eigene Erinnerungen und Assoziationen, die nur selten ohne Intervention zusammengebracht und beobachtet werden. Im Körper gespeicherte Energien können in Bewegung kommen. Meine Aufgabe besteht vor allem im Begleiten der Erkundungen, bei Bedarf aber auch im Anbieten zusätzlicher (Lösungs-)Ansätze innerhalb des Prozesses.

Zur Stärkung des positiven Lebensgefühls oder auch von Kreativität lässt es sich auch bevorzugt mit Ressourcen und der Verstärkungen positiver Aspekte arbeiten.

Sowohl Aufstellungsarbeit als auch Brainspotting ermöglichen spürbare Veränderungen in einzelnen oder wenigen Sitzungen. Gleichzeitig können sie als kürzere Elemente oder als wichtige Bausteine immer wieder auch in einer längerfristigen Zusammenarbeit ihre Anwendung finden.

*Es können auch andere Techniken und Methoden einfließen, aber diese hier entsprechen meiner Hauptausrichtung.
** so benannt durch Kati Bohnet.

Bilder von John Hain auf Pixabay